Monatsarchiv: Januar 2018

Wo wohnst Du?

In jener Zeit stand Johannes am Jordan, wo er taufte, und zwei seiner Jünger standen bei ihm. Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes! Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde.
Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte – Christus. (Joh 1,35-41)

Die Frage: „Meister, wo wohnst Du?“  ist weit mehr als die Frage nach einer konkreten Wohnung, oder nach einer eindeutig zu verortenden Adresse.
Es ist weit darüber hinausgehend die Frage nach der innerlichen Beheimatung. Nach dem, was das Leben prägt, was Halt und Schutz gibt.
Eine Frage, die nicht nur für uns schwer zu beantworten ist. Es braucht mehr als ein paar Worte und kann meist selbst dann nicht klar und umfassend beantwortet werden.
Was liegt da näher, als genau das zu tun, was Jesus hier tut. Die Fragenden werden eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen.
Und sie folgen der Einladung. Sie nehmen mit eigenen Augen wahr, was nicht in Worte zu fassen ist. Sie sammeln Erfahrungen und kommen zu dem Schluss: „Wir haben den Messias gefunden.“
Meister, wo wohnst Du? – Kommt und seht!
Folgen auch wir ihnen nach…

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Der Himmel ist offen

In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. (Mk 1,9-11)

Es ist nur eine kurze Szene, die das Evangelium da beschreibt; so kurz, dass es auf alles ankommt, was dort beschrieben wird:
Zum einen, dass Jesus unter einem offenen Himmel ist; und zum anderen das wunderschöne Bekenntnis Gottes zu diesem Menschen, der sich da auf die Seite der Sünder gestellt hat, auf die Seite derer, die der Umkehr bedürfen, weil sie sonst an ihrer Schuld ersticken würden.
Gerade dieses Zweite will uns sagen:
In diesem Jesus, stellt sich nicht einfach nur ein Mensch auf die Seite der Sünder, sondern da stellt Gott selbst sich auf die Seite der Sünder, denn dieser Mensch ist Gottes Sohn, dieser Mensch ist Gott.

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Neujahr 2018

Allen Besuchern unserer Seiten wünschen wir
den Segen Gottes für 2018.

Möge der Herr Ihnen sein Angesicht zuwenden
und Ihnen sein Heil schenken.

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