Im Vorhof seines Heilgtums

Gott, du unser Beschützer, schau auf das Angesicht deines Gesalbten.
Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums ist besser als tausend andere. (Ps 84,10-11)

Der Beter aus dem Psalm 84 scheint ein ähnliches Empfinden gehabt zu haben, wie wir.
Wir spüren, dass Gott uns nahe ist, aber gleichzeitig scheint er auch unfassbar, irgendwie entrückt.
Auch wenn wir uns zur Feier der Eucharistie versammeln, (und ihm daher doch ganz nah sind) so spüren wir doch auch, dass wir uns nur im Vorhof seines Heiligtums befinden.
Aber selbst hier erahnen wir seine Größe und Herrlichkeit.
In der Inständigkeit unserer Bitte, in der Geduld, in der gläubigen Zuversicht, in der Demut und Ehrfurcht, die wir Jesus entgegenbringen, kommt unser Vertrauen auf ihn und die Erhörung unser Bitten zum Ausdruck. Hier wird Glaube spürbar und greifbar.
Dieser Glaube, zu dem wir gerufen werden, wird immer wieder auf seine Echtheit geprüft. Mögen auch wir uns immer wieder um einen Glauben mühen, der dieser Prüfung standhält.

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