Gottesfurcht

Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. (Mt 10,26-32)

Schon in der frühen Christengemeinde des Evangelisten Matthäus scheint der „Gegenwind“ spürbar gewesen zu sein, der den damaligen Christen schon scharf ins Gesicht bläst. Es gilt mit aller Konsequenz für den Glauben, für Christus einzustehen, auch „vor Statthaltern und Königen.
Gott und seine Macht helfen damals wie heute, die Angst vor den Konsequenzen zu überwinden.
„Fürchtet euch nicht…“, heißt es dreimal im Evangelium.
Die Gottesfurcht ist das geeignete Mittel gegen die Menschenfurcht!
Es geht eben nicht darum Gott zu fürchten, sondern um seine endlose Liebe, Güte und Barmherzigkeit zu wissen. Es geht um die Achtung vor der unauslotbaren Größe und Macht Gottes, die uns davor bewahrt, uns vor der Autorität anderer Menschen, ihrem Einfluss, ihrer Macht und Meinung zu fürchten.

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