Internationale Ministrantenwallfahrt Rom 2018

Unter dem Leitwort „Suche Frieden und jage ihm nach“ findet vom 27.07. bis 03.08.2018 die internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom statt. 70.000 deutsche und internationale Ministranten, und die Sonderaudienz mit Papst Franziskus werden die Fahrt zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.
Auch der pastorale Raum Lennestadt beteiligt sich an dieser Wallfahrt.
Alle Ministrantinnen und Ministranten unseres Pastoralen Raumes ab 13 Jahren (Stichtag Geburtsdatum 27.07.2005) sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Weitere Infos sind >hier< erhältlich.

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3. Advent

Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört. Löscht den Geist nicht aus! […]
Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt. Gott, der euch beruft, ist treu; er wird es tun.
(1 Thess 5,16-19.23-24)

Löscht den Geist Gottes nicht aus:
– im adventlichen Trubel, den wir doch eigentlich dieses Jahr endlich einmal vermeiden wollten, und es wieder nicht geschafft haben. Warum eigentlich?
– in der alltäglichen Geschäftigkeit, die keinen Stillstand duldet, und in der jedes Warten Verlust bedeutet, statt Chance innezuhalten und den Kontakt zu Gott neu aufzunehmen.
– im Aktivismus, der bestrebt ist, jede Nachdenklichkeit im Keim zu ersticken und mit sinnentleerter Beschäftigung zuzudecken.

Gottes Geist führt uns zu:
– Tiefer innerer Freude über sein immer neues Kommen in diese Welt
– Gebet, zur selbstverständlichen immerwährenden Verbindung mit Gott, dem Dreh- und Angelpunkt unserer Welt und unseres persönlichen Daseins
– Dank für das, was wir tagtäglich aus Gottes Hand empfangen dürfen, denn wir erlangen nicht das was uns zusteht, sondern werden von Gott immer neu mit seiner Gnade beschenkt

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2. Advent

Das eine, liebe Brüder, dürft ihr nicht übersehen: dass beim Herrn ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind. Der Herr zögert nicht mit der Erfüllung der Verheißung, wie einige meinen, die von Verzögerung reden; er ist nur geduldig mit euch, weil er nicht will, dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle sich bekehren. (2 Petr 3,8-9)

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1. Advent

Du, Herr, bist unser Vater, „Unser Erlöser von jeher“ wirst du genannt. Warum lässt du uns, Herr, von deinen Wegen abirren und machst unser Herz hart, so dass wir dich nicht mehr fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, um der Stämme willen, die dein Eigentum sind.
Reiß doch den Himmel auf, und komm herab, so dass die Berge zittern vor dir.
Seit Menschengedenken hat man noch nie vernommen, kein Ohr hat gehört, kein Auge gesehen, dass es einen Gott gibt außer dir, der denen Gutes tut, die auf ihn hoffen. (Jes 63, 16b-17. 19b; 64, 3)

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Vor Gott stehen

„Herr, wir danken dir, dass du uns berufen hast, vor dir zu stehen und dir zu dienen“ (2. Hochgebet)

Dieses „Stehen“ vor Gott unserem König, will bedacht und beachtet sein: Für mich heißt das, dass wir uns vor unserem Gott, auch und gerade weil er unser König ist, nicht notwendigerweise klein machen müssen, so als müssten wir ständig ein schlechtes Gewissen haben.
Wir sitzen aber auch nicht vor Gott, etwa in dem Sinn, dass wir uns beruhigt zurücklehnen könnten, weil uns Gott und sein An- bzw. Einspruch an oder in unser Leben nichts anginge – nein, unser Gott ist ein Gott vor dem wir mit Ehrfurcht stehen, dem wir Auge in Auge gegenüber stehen, der uns als Partner ernst nimmt.
Was auch immer wir tun im Leben, es sollte kein Selbstzweck sein, sondern es sollte gut und förderlich sein für Gott und für die Menschen. Es gehört zum Grundauftrag, zur Berufung des Christen, für andere da zu sein, vor allem für Schwächere, Benachteiligte und an den Rand Gedrängte. (vgl. Mt 25,31-46)
Gott ruft uns, und wir antworten verantwortungsvoll und mit aller Ernsthaftigkeit mit unserem Leben. Dadurch kommt Bewegung und Sinn in unser Tun – dafür danken wir dem Herrn, auf den wir uns verlassen können. In diesem Sinn dürfen wir unsere Berufung und Verantwortung verstehen und sie leben.

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Vertrauen

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! (Mt 25, 14-15.19-21)

Das Wort Talente hat es in unserem Wortschatz in die Alltagssprache geschafft. Daher ist es für uns offensichtlich, dass mit den Talenten, die wir von Gott anvertraut bekommen haben, innere Anlagen und Möglichkeiten gemeint sind, die es zu entfalten und auszubauen gilt.
Aber es geht auch durchaus noch tiefer. Gott vertraut uns auch andere Menschen an, das Geschick seiner Menschen legt er in unsere Hände. Uns sind viele Menschen anvertraut: Eltern, Kinder, Partner, Partnerin, Arbeitskollegen, Mitschüler, Chef, Mitarbeiter, Priester, Gemeinde…
Wir können uns gegenseitig beschenken, wir können einander das Leben mehren, und diesem Leben eine ganz neue Qualität geben. Wir können es! Und Gott baut darauf.
Und Christus hat uns noch viel mehr anvertraut: sein Wort, seine Wahrheit, das lebendige Brot. Und die Gaben des Geistes. Die kostbare Zeit unseres Lebens aber ist uns gegeben, damit wir lernen, an seine Liebe zu glauben und ihm zu danken.
Er baut darauf, dass das Vertrauen, das er in uns investiert, dass dieses Vertrauen Zinsen trägt.

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Weisheit

Strahlend und unvergänglich ist die Weisheit; wer sie liebt, erblickt sie schnell, und wer sie sucht, findet sie. Denen, die nach ihr verlangen, gibt sie sich sogleich zu erkennen. Wer sie am frühen Morgen sucht, braucht keine Mühe, er findet sie vor seiner Türe sitzen. Über sie nachzusinnen ist vollkommene Klugheit; wer ihretwegen wacht, wird schnell von Sorge frei. Sie geht selbst umher, um die zu suchen, die ihrer würdig sind; freundlich erscheint sie ihnen auf allen Wegen und kommt jenen entgegen, die an sie denken. (Weish 6,12-16

Kluge Menschen kennen wir alle, vielleicht gehört sogar der ein oder andere selber mit zu dieser Gruppe von Menschen. Aber Klugsein ist nur das eine.
Weise zu sein ist etwas ganz Anderes.
Wer klug ist, mag sich in vielen Dingen gut auskennen.
Wer weise ist, hat den Überblick über das, was wirklich wesentlich ist und zählt.
Der Weise blickt weiter, ist durch die Lebenserfahrung gereift und hat erkannt, was bleibend ist und was vergänglich ist. Weisheit kann man sich nicht erarbeiten, oder mit noch so großer Mühe erwerben. Weisheit ist letztlich Geschenk Gottes.
Für dieses Geschenk gilt es offen zu sein, darauf kann man sich vorbereiten, aber es ist nicht verdienbar.
Der kluge Mensch ist offen für die Weisheit, die von Gott kommt und die Gott allein schenkt.

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