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Gott trauen

„Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel, und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen. […] Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde, und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen.“ (Gen 11,4;8)

„Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten,  Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.“ (Apg 2,7-11)

Durch Jesus ist den Menschen genau das Gegenteil von dem widerfahren, was damals beim Turmbau zu Babel passiert ist. Sie haben zusammengefunden.
In Babel haben die Menschen sich zerstreut und sich nicht mehr verstanden. Jetzt am Pfingstfest ist es genau umgekehrt: Wenn einer redet, so ist es, als könnten ihn alle in ihrer Sprache reden hören.
Die Menschen spüren: Wir haben wieder Kontakt zueinander gefunden. Wir verstehen uns. Parter, Meder, Elamiter, Juden und Proselyten, Kreter und Araber.
Wir gehören zusammen über alle Unterschiede hinweg.
So drückt Lukas in der Apostelgeschichte aus, was damals geschah und was wir Pfingsten nennen – das Ereignis, dass Jesu Geist übergesprungen ist auf viele.
Sie sind Glaubende auf Gott vertrauende Menschen geworden und sie bezeugen, dass Gott mit Ostern das Verhängnis von Babel zerbrochen hat.
Er hat einen Schlussstrich gezogen unter den Wirrwarr und den Streit und die Angst. Und das Neue, das nun beginnt, ist die Gemeinschaft derer, die an Christus glauben und deshalb keine Angst mehr haben, weil sie Gott wieder trauen.
Diese Gemeinschaft heißt Kirche. Pfingsten ist ihr Geburtstag – eine Gemeinschaft von Menschen, die untereinander versöhnt sind, weil sie sich mit Gott wieder haben versöhnen lassen.
Wie schön wäre es, würden wir Gott wieder trauen, unseren Glauben auf ihn setzen und gemeinsam seine großen Taten verkünden.
„Herr, sende aus Deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu“

 

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Worauf warten Sie?

In jenen Tagen blickte Stephanus, erfüllt vom Heiligen Geist, zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. (Apg 7,55-56)

Worauf warten Sie eigentlich noch?
Eine Frage, die uns die heutigen Texte überdeutlich stellen: Worauf warten wir eigentlich noch?
Die heutigen Lesungstexte sind sperrig, sie scheinen uns nichts zu sagen. Woran liegt das?
Vielleicht weil sie von etwas reden, was uns gar nicht mehr wichtig ist – und damit reden sie an uns vorbei!
Es geht letztlich darum, dass Christus wiederkommen wird: der, der gestorben und auferstanden ist, will uns zu sich holen – in Seine Herrlichkeit.
Aber warten wir eigentlich noch darauf? Erwarten wir das überhaupt noch?

Manchmal kann man doch auch innerhalb unserer Kirche den Eindruck gewinnen, dass wir es nicht mehr erwarten.
Die Texte sprechen nämlich davon, dass wir „im Übergang“ sind, dass es etwas gibt, was noch aussteht und das wir uns auch nicht machen können. Das betrifft einmal jeden von uns: dass wir auf diesen Übergang zugehen, den wir in der Taufe schon vorweggenommen haben: den Tod.
Die Gemeinschaft der Kirche begleitet das: die Feste und Riten, die wir gemeinsam begehen, sollen uns immer wieder darauf ausrichten. Keine Angst machen, sondern im Gegenteil: Angst nehmen!
Das Beste kommt noch – für jeden von uns:
Die Gemeinschaft, die Stephanus sieht, die himmlische Stadt, die uns offen steht, damit wir dort sind, wo Christus ist.

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Tolle Aussichten

„Und Gott wird alle Tränen aus ihren Augen wischen:
Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal“ (Offb 21,4).

Tolle Aussichten, die Johannes da seinen Gemeinden verheißt!
Doch was nützen diese schönen Zukunftsträume, wenn man gerade mitten in dieser manchmal so schwierigen Welt leben muss?
Hat diese Nachricht überhaupt etwas bei den Gemeinden bewirken können?
Ja, sie hat! Johannes hat Hoffnung geweckt!
Wenn die Christen weitermachten, trotz aller Gefahren und Schwierigkeiten, und sich das Christentum wie ein Lauffeuer ausbreitete, dann machten sie das nur, weil sie fest darauf vertraut haben, dass hinter der Leidenszeit noch etwas kam, eine gute Zukunft.
Weil sie überzeugt gewesen sind, dass nicht Gewalt und Macht das letzte Wort haben, sondern dass Gott am Ende in dieser Welt das Sagen bat.
Auch uns kann und will der Traum Mut machen und sagen:
Gib nicht auf, wenn Schwierigkeiten kommen, wenn Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Friedfertigkeit nur ausgenutzt werden und Frechheit, Macht und Gewalt mehr Erfolg versprechen. Bleib deinem Weg treu! Am Ende wird er dich in die „neue Stadt“ führen, wo es keine Tränen, sondern nur noch Freude gibt!
Glücklich derjenige, der auf Menschen stößt, die diesem Traum, die dieser Vision auf der Spur bleiben.
Glücklich derjenige, der auf Menschen trifft, die ihm dann auch hilfreich zur Seite stehen.

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Die Asche am Aschermittwoch

Asche auf’s Haupt – Neue Gedanken zu alten Riten

 

Die Asche am Aschermittwoch – was bedeutet das?

Am Aschermittwoch versammeln wir uns im Gottesdienst, um gemeinsam den Weg der Umkehr und Buße zu beginnen, damit wir auch gemeinsam das Hochfest der Auferstehung feiern können.
Die Ascheauflegung ist eine Gewohnheit, die viele Menschen pflegen, aber oft nur noch sehr eingeschränkt verstehen und betrachten. Es gehört irgendwie dazu – aber man kann darin mehr als nur eine fromme Gewohnheit finden.

Das Zeichen der Asche ist so vielfältig und kostbar und wert, dass man mehr, als nur ein Symbol oder eine Erinnerung an die Vergänglichkeit erkennt. Die Asche kann uns den Reichtum der Gnade auf ganz neue Weise erschließen. <mehr>

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Den Boden bereiten

Sie fingen eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten. Deshalb winkten sie ihren Gefährten im anderen Boot, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen, und gemeinsam füllten sie beide Boote bis zum Rand, so dass sie fast untergingen. Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder. (Lk 5,6-8)

Wo Menschen im Kleinen treu sind, wo Menschen dem Wort Gottes alles zutrauen, und dann erleben, dass Gott Fülle schenkt, da bekommt das Leben dieser Menschen eine solche Ausstrahlung, dass andere sagen: Woher hat der das? Das möchten wir auch haben.
Und dadurch werden Menschen für Jesus gewonnen.

Es soll das Herz der Menschen verwandelt und froh gemacht werden, so dass sie Hunger bekommen und Sehnsucht danach, Jesus, dem Herrn zu begegnen.

Hier liegt das Geheimnis von Berufung:
Dass wir den richtigen Boden in uns bereiten, dass wir das Wort Gottes hören wollen. Dass wir im Kleinen treu sind. Dass wir dem Wort Gottes alles zutrauen, und dann seine Fülle erfahren.

Lassen wir das unser erstes Anliegen sein, dass wir Jesus begegnen möchten. In der Eucharistie, in den Sakramenten, oder im Lesen seines Wortes.

Und dann wird er uns zu einem Zeugen machen, da wo wir stehen.

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Zeit der Gnade

So kam Jesus auch nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um aus der Schrift vorzulesen, reichte man ihm das Buch des Propheten Jesaja. Er schlug das Buch auf und fand die Stelle, wo es heißt: Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe. Dann schloss er das Buch, gab es dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt. (Lk 1,16-21)

Auch wir brauchen ganz dringend eine „Zeit der Gnade”, ein „Licht am Ende des Tunnels”, einen „Stern am Himmel”.
Wie hilfreich, wie ermutigend und wie beglückend wäre es doch, der Nazarethpredigt Jesu wirklich glauben zu können.
Wir könnten im Vertrauen auf Sein Wort ganz neu anfangen, und ganz tief im Herzen davon überzeugt sein:
Heute erfüllt sich dieses Wort des Evangeliums – ganz persönlich für mich!
Was hindert uns eigentlich daran?
Nur wenn wir uns voller Vertrauen in seine Hand begeben, dann kann er auch tun, was zu tun ist,
was Ihm nur irgendwie möglich ist:
Nur dann kann er unsere Krankheiten heilen, sich unserer Begrenztheiten annehmen und all die Dämonen austreiben, die uns zur Verzweiflung treiben.

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Was er euch sagt, das tut!

In jener Zeit fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt, und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt, und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm. Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.
(Joh 2, 1-11)

spielregel
in dieser Geschichte
spielst du mit
in dieser Geschichte
spielt ihr mit
in dieser Geschichte
spielt jeder mit

es gibt auch bei dir
hoch-zeit
tief-zeit
und auch dir oder euch beiden
wird schon mal der wein ausgehn

 gerade dann
wenn ihr es am wenigsten vermutet
oder brauchen könnt
der wein
der freude
des glücks
der wein des vertrauens
und der täglichen zärtlichkeit

 so sehr kann der wein ausgehn
dass man glaubt es geht nicht mehr
in solcher situation
ist diese geschichte
diese bezaubernde geschichte
eine wunderbare spielregel

 und immer dann erinnert euch
an diese geschichte
wenn die krüge
in eurem leben leer sind
wenn euer leben leer ist

dann tut
was er euch sagt
tut was zu tun ist
tut was ihr könnt
das einfachste von der welt
gebt was ihr habt –

nie sollen wir etwas halb tun
sondern ganz bis zum rand
sollen wir die leeren krüge füllen
mit dem was wir haben

vielleicht
mit unseren tränen
mit unseren ängsten
mit unserer traurigkeit

wer nicht an ein wunder glaubt
ist kein realist
ohne wunder geht kein leben
erst recht kein leben zu zweit
zu dritt
zu viert…

(Wilhelm Willms)

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Erkenne Deine Würde…

Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. (Lk 3,21-22)

Jesus Christus hat sich durch die Teilnahme an der Taufe im Jordan ganz auf unsere Seite gestellt, ist einer von uns Sündern geworden. Er ist herabgestiegen in unsere menschliche Niedrigkeit.
Eine größere Nähe zu uns konnte es nicht geben als die, sich mit uns, den Erlösungsbedürftigen, zu solidarisieren.
Durch die Stimme von oben aber wird deutlich, dass Jesus zugleich in einer besonderen Verbindung zu Gott steht.
Wir, die wir mit Christus durch die Taufe verbunden sind, nehmen also teil an seiner Menschennähe und an seiner Gottesnähe. Wir sind ganz in dieser Welt verwurzelt und gleichzeitig im Himmel beheimatet, ins Reich Gottes eingebürgert.
Vielleicht sind wir uns darüber manchmal gar nicht so im Klaren, so dass das Wort Papst Leo des Großen (400 – 461) auch uns noch gelten kann:
“Christ erkenne deine Würde! Du bist der göttlichen Natur teilhaftig geworden, kehre nicht zu der alten Erbärmlichkeit zurück und lebe nicht unter deiner Würde.
Denk an das Haupt und den Leib, dem du als Glied angehörst. Bedenke, dass du der Macht der Finsternis entrissen und in das Licht und das Reich Gottes aufgenommen bist”.

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Sie huldigten ihm…

Als sie (die Sterndeuter aus dem Osten) den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land. (Mt 2,10-12)

Auf einen Stern sind sie zugegangen. Darum sind sie einzigartig, und darin sind sie wirklich die Vertreter einer geistigen Elite: dass sie nicht müde werden zu suchen, echte Forscher, die nicht immer wissen, was genau herauskommt. Aber sie bleiben auf der Spur.
Dann kommt dieser wunderbare Satz in dem konzentriert alles zusammengefasst ist:
Als der Stern stehen blieb, traten sie in das Haus ein und knieten nieder. „Wir sind gekommen, um IHN anzubeten“.
Dass sie in diesem Kind den Herrn der Welt erkannt haben, dass sie so offen waren, dass sie das nicht einfach für unmöglich gehalten haben, wie das Herodes und die anderen getan haben, das ist Grund, sie zu verehren. Das macht sie zu Vorbildern des Suchens im Glauben.
Wenn Weihnachten sich weitet, dann kommt es immer noch auf den Einzelnen an, wie er die Wanderschaft seines Lebens macht, wie er sucht und findet. Wenn wir bei uns persönlich darauf achten, dann können auch wir selbst als Glaubende zum Zeichen werden, das gesehen wird.

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Gottes Segen zum Jahreswechsel

„Meine Zeit steht in deinen Händen“ – ein Psalmwort, das auch heute noch anspricht.
In einem neuen geistlichen Lied wird dieses Glaubensbekenntnis zu einem Ausdruck der Geborgenheit:
Meine Zeit steht in deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in Dir.
Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden,
gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.

Die Geborgenheit, das in Gott festgemachte Herz entspringt der Glaubenserfahrung, dass Gottes Hände liebende Hände sind, die es gut mit uns meinen.
„Unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben“, sagt Augustinus.
Hand in Hand gestalten wir – Gott und ich – unser Leben. Nicht nur Gottes Hand, auch meine, unsere Hände sind am Werk, sind gefordert.
Und das, was wir Hand in Hand mit Gott gestaltet haben, das bringen wir dann in jeder Eucharistiefeier „mit Lob und Dank“ vor Gott.

Lob und Dank entsprechen dem gläubigen Rückblick auf ein vergangenes Jahr, in dem wir glaubend das Geborgensein in Gott und das Mitgestalten mit ihm erfahren haben – das ganze Jahr hindurch, vom Anfang bis zum Ende. Aus dem dankbaren Rückblick auf den von Gott ermöglichten Anfang ergibt sich der Blick des Vertrauens in die Zukunft, in die Vollendung.

Unser Beten zur Jahreswende geschieht in besonderer Weise im Bewusstsein der Geborgenheit in Gottes Nähe, der uns vom Anfang bis zum Ende liebend umarmt;
in Dankbarkeit für den gnadenhaften und unverdienten Anfang und das Ernstgenommen werden der Mitarbeit „Hand in Hand“; im Vertrauen auf die gelingende Vollendung!

So wie es auch ein Gebet:
Wir bitten dich o Herr,
komm unserem Tun mit deiner Gnade zuvor und begleite es,
damit alles, was wir beginnen, bei dir seinen Anfang nehme
und durch dich vollendet werde.

Gottes Segen zum Jahreswechsel und für das Jahr 2013 wünscht Ihnen allen
Pfarrer Christoph Gundermann

 

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