Schlagwort-Archive: Auferstehung

Zur Auferstehung verhelfen

Es gibt so viele begrabene Hoffnungen, denen wir als Jünger Jesu zur Auferstehung verhelfen könnten:
- Die Hoffnung auf Versöhnung z.B., die andere inzwischen begraben haben, weil wir schon so lange unversöhnlich blieben. Wir könnten diese Hoffnung auferstehen lassen, wenn in unser Herz Jesu Barmherzigkeit und Gesinnung Einzug halten würde.
- Die begrabene Hoffnung mancher, etwas wert zu sein. Wir könnten diese Hoffnung auferstehen lassen durch unsere Anerkennung und Wertschätzung.
- Die begrabene Hoffnung, an dieser Welt etwas ändern zu können. Wir könnten diese Hoffnung auferstehen lassen. Wenn wir zusammenstehen, können wir eine ganze Menge ändern.

“Wer glaubt, ist nie allein”

 

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“Ich gehe fischen…”

„Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.“ (Joh 21,1-6)

Die Voraussetzungen waren ungünstig:
Helllichten Tages und im seichten Uferwasser erwartet kein Fischer am See Genezareth guten Fang.
Gegen alle Erfahrung professioneller Fischer, aber auf Jesu Auftrag hin, haben sie gefischt und reichlich gefangen.

Das Evangelium ist Gottes Wort für uns, gegen alle Ermüdung und Resignation. Den reichen Fang machen wir nicht mit eigener Fachkompetenz.
Machen wir nicht mit Festhalten am Status quo, mit dem Beharren auf Gemeindegrenzen und Traditionen, mit haltlosen Vorurteilen gegenüber dem Neuen, mit einer allgemeinen Verweigerung.
Den reichen Fang gibt der Herr, der uns als Gemeinde der Glaubenden, wo immer deren Mitglieder auch wohnen und von wo immer sie stammen, zum Fischen sendet.
Fischfang ist das Bild der Evangelien für das Angebot des Himmelreiches. Alles, was wir tun, tun wir nicht für uns, sondern für Jesus und die Menschen, denen er das Reich Gottes schenken will.

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Der Tod ist tot – Das Leben lebt !!

Ein gesegnetes Osterfest wünscht Ihnen Ihr Seelsorgeteam im Pastoralverbund Lennetal

Pfarrer Gundermann – Pater Joby – Pater Büdenbender – Frau Thöne-Lauterbach

Gedanken zur Auferstehung:

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O Licht der wunderbaren Nacht…

Alfred Mannesier

Alfred Mannesier “Auferstehung”

 

Das Licht der Ostersonne will auch unsere Zeit erhellen, will auch heute hell scheinen. Die Kirchenväter nannten das Sakrament der Taufe, das Sakrament der Erleuchtung.
Durch die Taufe geht den Menschen, geht uns tatsächlich ein Licht auf, das Licht des auferstandenen Christus – in das wir nicht direkt schauen können, das aber unser Gesicht erleuchten kann. So werden auch andere Menschen, die Christus noch nicht kennen, zu ihm gezogen und können zu ihm, den uns liebenden Gott, finden. Dabei mitzuwirken, das ist unsere österliche Berufung.

Niemand kann in das Licht der Sonne sehen.
Aber wir, wir können den Auferstandenen darstellen in unserem Leben.
Dazu gebe er uns seine Kraft.
Dazu verhelfe uns die Gnade unserer Taufe.
Dazu verhelfe uns die Feier dieses großen Festes.
Dazu verhelfe uns der Glaube an unseren Gott, der das Dunkel besiegt und der der Gott des Lichtes und des Lebens ist.
Jesus Christus, die unbesiegbare Sonne, strahle in unseren Herzen auf.
Der Gott der strahlenden Ostersonne erhelle unser Leben.

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Ostertage im Lennetal

Ein gesegnetes Osterfest wünscht Ihnen Ihr Seelsorgeteam im Pastoralverbund Lennetal
Pfarrer Gundermann – Pater Joby – Pater Büdenbender – Frau Thöne-Lauterbach

Zu den liturgischen Feiern laden wir sehr herzlich ein:

OSTERMONTAG (01.04.)

St. Josefs-Hospital Altenhundem: 8.30 Uhr Hl. Messe

St. Johannes d.T. Langenei: 9.00 Uhr Hochamt

St. Agatha Altenhundem: 10.30 Uhr Lateinisches Festhochamt

St. Jodokus Saalhausen: 11.00 Uhr Hochamt

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Wir nehmen Abschied

Erna-Schoettler

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11. Februar 2013 · 09:00

Hl. Thomas, Apostel

Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. (Joh 20,29)

Sogar angesichts des auferstandenen Jesus selbst zweifeln die Jünger noch [Vgl. Lk 24,38.], da ihnen die Sache so unmöglich erscheint: Sie meinen, ein Gespenst zu sehen [Vgl. Lk 24,39.]. ,,Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben” (Lk 24,41).
Thomas wird die gleiche Prüfung des Zweifels durchmachen [Vgl. Joh 20,24-27.], und noch bei der letzten Erscheinung in Galiläa, von der Matthäus berichtet, hatten einige „Zweifel” (Mt 28,17).
Darum läßt sich die Hypothese, daß die Auferstehung ein „Erzeugnis” des Glaubens (oder der Leichtgläubigkeit) der Apostel gewesen sei, nicht halten. Ganz im Gegenteil, ihr Glaube an die Auferstehung – unter dem Wirken der göttlichen Gnade – ist aus der unmittelbaren Erfahrung der Wirklichkeit des auferstandenen Christus selbst hervorgegangen.
(KKK 644)

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Keine rein spirituelle Angelegenheit!!

Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren, erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. (Lk 24 35-39)

Jesus hat es wirklich schwer mit seinen Jüngern.
Glaubt doch endlich!
Fasst mich doch an! Seht meine durchbohrten Hände und Füße, meine Wunden! Esst mit mir! Ich bin es wirklich! Vielleicht hat die Apostel das Stück gebratener Fisch davon überzeugt, dass es der Herr ist und kein Gespenst, das aus dem Totenreich gekommen ist, sondern dass ihr Herr und Meister zu ihnen spricht.
Vielleicht haben sie es jetzt verstanden, dass Jesus wirklich und wahrhaftig zum Leben auferstanden ist, und dass er durch sein Kreuz die Macht des Todes gebrochen hat.
Der Auferstandene ist spürbar, greifbar, fühlbar, erlebbar – für die Zeugen der Auferstehung und auch für uns.
Denn unser Glaube ist nicht eine rein vergeistigte, rein spirituelle Angelegenheit.
Unser Glaube hat Fleisch und Knochen, unser Glaube ist Begegnung, ist Zusammensein, ist Mit-einander-Mahl-Halten, ist Leben in Fülle.

 

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Kein Geist hat Fleisch und Knochen

Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. (Lk 24,39)

Der auferstandene Jesus tritt mit seinen Jüngern in direkte Beziehung: er läßt sich berühren [Vgl. Lk 24,39; Joh 20,27.] und ißt mit ihnen [Vgl. Lk 24,30.41-43;Joh 21,9.13-15.]. Er fordert sie auf, festzustellen, daß er kein Gespenst ist [Vgl. Lk 24,39.], vor allem aber, daß der auferstandene Leib, in dem er vor ihnen steht, wirklich der gleiche ist, der gequält und gekreuzigt worden ist, weil er noch die Spuren des Leidens trägt [Vgl. Lk 24,40;Joh 20,20.27.]. Dieser echte und wirkliche Leib besitzt jedoch zugleich die neuen Eigenschaften eines verherrlichten Leibes: Jesus ist nicht mehr an Ort und Zeit gebunden, sondern kann nach Belieben da sein, wo und wann er will [Vgl. Mt 28,9.16-17; Lk 24,15.36; Joh 20,14.19.26; 21,4]. Seine Menschennatur kann nicht mehr auf der Erde zurückgehalten werden und gehört nur noch dem göttlichen Bereich des Vaters an [Vgl. Joh 20,17.]. Aus diesem Grund steht es dem auferstandenen Jesus auch völlig frei, so zu erscheinen, wie er will: in der Gestalt eines Gärtners [Vgl. Joh 20,14-15.] oder „in einer anderen Gestalt” (Mk 16,12) als der, die den Jüngern vertraut war. Dadurch sollte ihr Glaube geweckt werden. (KKK 645)

 

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Auferstehungsglaube ein Ergebnis der Leichtgläubigkeit?

Die anderen Jünger sagten zu Thomas: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. (Joh 20,25)

Sogar angesichts des auferstandenen Jesus selbst zweifeln die Jünger noch [Vgl. Lk 24,38.], da ihnen die Sache so unmöglich erscheint:  Sie meinen, ein Gespenst zu sehen [Vgl. Lk 24,39.].,, Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben” (Lk 24,41). Thomas wird die gleiche Prüfung des Zweifels durchmachen [Vgl. Joh 20,24-27.], und noch bei der letzten Erscheinung in Galiläa, von der Matthäus berichtet, hatten einige „Zweifel” (Mt 28,17). Darum läßt sich die Hypothese, daß die Auferstehung ein „Erzeugnis” des Glaubens (oder der Leichtgläubigkeit) der Apostel gewesen sei, nicht halten. Ganz im Gegenteil, ihr Glaube an die Auferstehung – unter dem Wirken der göttlichen Gnade – ist aus der unmittelbaren Erfahrung der Wirklichkeit des auferstandenen Christus selbst hervorgegangen. (KKK 644)

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